|
Weltbeste 'Acroflieger' auf der Jagd nach dem Cup
vom 10.07.2008 - 08:42 Uhr
Den Zuschauern stockte zeitweise der Atem, als sich die 21 Gleitschirmpiloten aus dem Helikopter stürzten. Den Schirm in der Hand sprangen die Wagemutigen aus dem Inneren des Hubschraubers in die Tiefe, nach Sekunden öffneten sie ihren Schirm und zeigten atemberaubende Figuren, ehe sie sanft zu Boden schwebten. Das war 2007. Doch auch in diesem Jahr endet die Paranoia Acrobatixx in Zell am See-Kaprun mit der großen 'Expression Session': Darin können die besten Piloten des FAI-Akrobatik-Weltcups ihre ganze Kreativität ausleben und dem Publikum ihr eigenes Freestyle-Programm zeigen.
40 Piloten bei der vierten Auflage dabei Vom 16. bis 19. Juli trifft sich die Weltelite in einer der beliebtesten Urlaubsregionen Österreichs. Schon zum vierten Mal in Folge sind Zell am See und Kaprun Gastgeber dieses außergewöhnlichen Wettbewerbs. Im Rahmen des Zeller Seefests wird wie in den Vorjahren die Siegerehrung jener Teilnehmer stattfinden, die die kritische Jury mit ihren Darbietungen überzeugen konnten. 40 Piloten streiten sich bei der vierten Auflage des 'Acrofliegens', wie der Sport in der Szene auch genannt wird, um die Krone des besten Luftakrobaten. Das Starterfeld ist dabei gewohnt international: Aus aller Welt haben sich Sportler registriert. Neben Teilnehmern aus Brasilien, Japan und Argentinien stellen sich auch viele Europäer der Herausforderung - so unter anderem die Vorjahressiegerin Alexandra Grillmayr aus Ungarn. In der Frauenwertung zählt sie auch in diesem Jahr wieder zu den Favoritinnen. Ausgang bei den Herren offen Bei den Männern hingegen ist ein Wachwechsel programmiert: Pál Takatás, der die Paranoia Acrobatixx anno 2007 für sich entschied, ist diesmal nicht dabei. Wer sich durchsetzen wird, ist noch völlig offen. Sicher ist nur, dass die Gleitschirmflieger eine fast perfekte Leistung zeigen müssen, um sich für das Finale am Sonntag, dem 19. Juli um 10 Uhr, zu qualifizieren. Grobe Patzer in den sechs vorherigen Wertungsdurchgängen sind tabu. Nur wer die vom Veranstalter geforderten Pflichtübungen wie 'SAT', 'dynamischer Full Stall' und 'Helikopter' meistert, hat eine Chance auf den Gesamtsieg. Landung in der "Box" Neben dem Pflichtprogramm kann auch die eigene Kreativität entscheidend sein. Der zweite Teil der Note setzt sich aus Figuren zusammen, die der Pilot selbst wählen darf. Gestartet wird von den Wiesen der Schmittenhöhe. Ziel ist die 'Box' auf dem Zeller See. Darunter versteht man eine Plattform auf dem Wasser, auf der die Kunstflieger landen müssen. Das gilt auch für die fünf Newcomer, die anno 2008 dabei sein werden: Aufgrund der großen Nachfrage nach Startplätzen hat sich der 'Paragleit- und Drachenfliegerclub Ikarus Pinzgau' entschieden, in diesem Jahr das Pilotenfeld auf 45 zu erhöhen, um auch Neulingen eine Chance zu geben, an der Paranoia Acrobatixx teilzunehmen. Nachmeldungen bis zum 16. Juli Alles andere als ein Neuling ist Florian Orley. Der Innsbrucker gehört zu den besten österreichischen Acro-Delta-Piloten und nimmt im Juli ebenso teil wie die Größen 'Mad' Mike Küng und das Acro-Quartett der Renegades. Wer sich von der Konkurrenz nicht schrecken lässt und sein Glück in Zell am See-Kaprun versuchen möchte, kann sich am 16. Juli um 8.30 Uhr im Wettkampfbüro nachmelden. Die Gebühr dafür beträgt 120 Euro. Die Investition kann sich lohnen, schließlich winkt dem Weltcup-Sieger ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro! Mehr Informationen zur Paranoia Acrobatixx gibt es im Internet auf www.acro.cc oder auf www.zellamsee-kaprun.com. Weitere Informationen: Zell am See - Kaprun Brucker Bundesstr. 1a A-5700 Zell am See Telefon: +43 (0)6542 / 77 00 Email: welcome@zellamsee-kaprun.com Web: www.zellamsee-kaprun.com
|


