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Traditionelle Europäische Heilkunde - ein Kraut für alle Fälle
vom 02.07.2008 - 09:25 Uhr
Dass Sellerie gestressten Managern hilft und was Snowboarder gegen blaue Flecken und Teenager für reine Haut tun können, ist nur ein kleiner Teil der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der "Traditionellen Europäischen Heilkunde" (TEH).
Alte Heilmittel neu angewandt Diese Initiative aus dem Salzburger Saalachtal hat viele alte Heilmittel und überlieferte Kuren wieder "ausgegraben": Fichtennadel-Inhalationen bei Schnupfen, Weißkraut-Auflagen bei Zerrungen, Walnussblätter-Bäder bei Fußschweiß. Die wichtigsten traditonellen Heilmittel im Saalachtal sind jedoch die Harze und die Pechsalben daraus, Essig, Honig, Zwiebel, Johanniskraut, Arnika und Spitzwegerich. Aber auch Topfen (Quark), Molke und Sauermilchprodukte werden seit jeher gegen Wehwehchen eingesetzt. Saalachtaler Heilweisen veröffentlicht Die besondere Vorliebe der Saalachtaler gilt den Bäumen, neben den Pechsalben kommen vor allem die jungen Nadelbaumtriebe, die "Sprenglinge", zum Einsatz und werden zu delikaten Säften, Sirup und Gelees verarbeitet. Die 119 verschiedenen Heilmittel und ihre Anwendungen wurden im Rahmen des Interreg IIIA Projektes veröffentlicht. Gleichzeitig sind unterschiedliche Produkte auf dem Markt, von Beinwellsalbe bis zu Spitzwegerichsirup und Wochenend - Urlaubspakete laden ein, alte Saalachtaler Heilweisen inmitten der blühenden Bergwelt zu erleben. Weitere Informationen: Tourismusverband Salzburger Saalachtal Nr. 310 A-5090 Lofer Telefon: +43 (0)6588 / 83 21 0 Email: info@lofer.com Web: www.lofer.com
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